Riester 2027:
Die Chance, endlich aus einem teuren Vertrag rauszukommen – ohne alles zu verlieren

Du zahlst seit Jahren in einen Vertrag, den du nicht verstehst.
Und hoffst, dass es am Ende irgendwie reicht.
Im Grunde weißt du aber: So fühlt sich keine gute Geldentscheidung an.

Knapp 15 Millionen Riester-Verträge. Und ein System, das viele nie wirklich verstanden haben.

Die Versicherer haben dir Riester als sichere Altersvorsorge verkauft.

Mit Förderung. Mit Steuervorteilen. Mit „Staat hilft dir beim Sparen“.

Klang gut.

In der Realität sieht es jetzt bei vielen anders aus.

Du zahlst ein.

Ungefähr 30 % verschwinden in Kosten.

Der Rest wird so konservativ verwaltet, dass er weniger als 2 % p. a. erwirtschaftet.

Denn nur ein winzig kleiner Teil arbeitet wirklich für dich am Kapitalmarkt.

Die eigentliche Wahrheit: Es geht nicht um Riester

Es geht um die Vertriebsstruktur dahinter.

Riester-Verträge sind so gebaut, dass Sicherheit Vorrang hat.

Und genau dieses Konstrukt hat dazu geführt, dass echte Vermögensbildung kaum möglich war.

Die staatlich vorgegebene Garantieverrentung zwingt Anbieter, Kapital extrem vorsichtig zu investieren – ohne großen Vermögenszuwachs.

Die Anbieter kalkulieren die spätere Verrentung so konservativ, dass bis zum 100. Lebensjahr oft nur die eingezahlten Beiträge als Rente zurückkommen. Das heißt im Klartext: Man hätte sich die jahrelang eingezahlten Beiträge auch unters Kopfkissen legen können.

Was sich für Riester-Sparer ab 2027 ändern soll

Nach aktuellem Stand sollen bestehende Riester-Verträge grundsätzlich erhalten bleiben können.

Niemand muss wechseln.

Aber: Es soll möglich werden, bestehendes Riester-Guthaben in das neue das neue Altersvorsorgedepot zu übertragen.

Das Besondere daran: Anders als bei einer klassischen Kündigung soll der Wechsel förderunschädlich möglich sein.

Das bedeutet vereinfacht:

  • erhaltene Zulagen sollen nicht zurückgezahlt werden 
  • Steuerförderungen sollen erhalten bleiben 
  • vorhandenes Vertragsguthaben soll übertragen werden 

Wichtig: Es handelt sich nicht um einen klassischen Depotübertrag wie zwischen zwei Brokern.

Die entscheidende Frage: Von welcher Summe reden wir?

„Ich habe 40.000 EUR eingezahlt – also werden auch 40.000 EUR übernommen.“

So funktioniert es nach aktuellem Stand nicht.

Entscheidend ist nicht die Summe deiner Einzahlungen.

Entscheidend ist der tatsächliche Vertragswert beziehungsweise Übertragungswert.

Und genau deshalb lohnt sich die Prüfung.

Denn viele Menschen erleben beim ersten Blick auf ihren Vertrag eine unangenehme Überraschung:

Die eingezahlten Beiträge entsprechen nicht dem aktuellen Vertragswert.

Kann ich meinen Riester-Vertrag auch zu einem Neobroker übertragen?

Ja, grundsätzlich soll ein Anbieterwechsel möglich sein. Der bisherige Anbieter muss das übertragbare Guthaben an einen neuen förderfähigen Altersvorsorgeanbieter übertragen.

Aber: Ein normales Wertpapierdepot reicht dafür nicht aus. Der neue Anbieter muss ein offiziell zugelassenes Altersvorsorgeprodukt anbieten.

Das bedeutet: Nur weil ein Neobroker heute ETFs anbietet, heißt das noch nicht automatisch, dass dort auch ein Altersvorsorgedepot eröffnet werden kann.

Hier werden wir die konkrete Anbieterlandschaft vermutlich erst zum Produktstart vollständig sehen.

Für viele Riester-Sparer könnte 2027 die erste echte Chance sein, fast ohne größeren Förderschaden oder Kündigungen aus sehr teuren Altverträgen herauszukommen.

Vier Fragen können dir Klarheit über den Versicherungsstand geben:

  1. Wie viel habe ich insgesamt eingezahlt?

Nicht nur Eigenbeiträge – auch Zulagen berücksichtigen.

  1. Wie hoch ist mein heutiger Vertragswert?

Das ist die relevante Größe.

  1. Welche Kosten fallen heute an?

Laufende Kosten machen langfristig oft mehr aus, als viele denken.

  1. Wie schnell holt ein günstigeres Modell die Differenz wieder auf?

Das ist die wichtigste Rechnung überhaupt.

Denn selbst wenn beim Übertrag ein Wertverlust entsteht, heißt das nicht automatisch, dass der Wechsel zu einem kostengünstigen Produkt falsch ist. 

Zeit, Kosten und Rendite sind die drei wichtigsten Hebel beim Vermögensaufbau. Und gerade bei Riester-Verträgen sind diese stark eingeschränkt.

Lass deinen Vertrag nicht einfach aus Gewohnheit weiterlaufen

Vor 10 Jahren habe ich meinem Riester-Vertrag gekündigt, habe dabei Verluste hingenommen und den Rückkaufwert kostengünstig am Markt investiert. Dafür bin ich mit einer hohen Rendite belohnt worden. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der Riester-Vertrag diesen Zuwachs nicht in 90 Jahren generiert hätte!

Du möchtest wissen, ob sich dein Riester-Übertrag lohnt?

Ich unterstütze dich dabei, deine Altersvorsorge verständlich, unabhängig und ohne Produktverkauf zu analysieren.

Wir prüfen gemeinsam:
– Deinen aktuellen Vertragswert
– die tatsächlichen Kosten
– mögliche Wechseloptionen
– wie schnell ein kostengünstigeres Modell aufholen kann
– und welche Strategie langfristig wirklich zu deinem Leben passt.

Wenn du deine Finanzen aktiv in die Hand nehmen willst – dann werde zur Gestalterin deiner Finanzen – so wie ich.
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